Fortbildung für Gesundheitsfachkräfte

Stress- und traumasensible Haltung im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe

Gesundheitsfachkräfte sind im beruflichen Alltag zunehmend mit geflüchteten Menschen konfrontiert. Eine besondere Herausforderung stellt die Arbeit im Bereich der Geburtshilfe und Gynäkologie dar. Ein großer Teil der geflüchteten Frauen hat traumatische Erfahrungen, oftmals auch sexualisierte Gewalt, erleben müssen. Die Gefahr von Retraumatisierungen ist im Bereich gynäkologischer Untersuchungen und der Geburtshilfe besonders groß. Irritierende Verhaltensweisen der Patientinnen sind umgekehrt für das Gesundheitspersonal eine besondere Herausforderung. Diese Fortbildungsmaßnahme richtet sich spezifisch an Gesundheitsfachkräfte im Bereich von Gynäkologie und Geburtshilfe. Sie vermittelt Wissen über traumatische Erfahrungen und Traumafolgeerscheinungen, Ansätze einer stress- und traumasensiblen Haltung sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für die Arbeit im Gesundheitsbereich.

Referentin:
Maria Zemp, Krankenschwester, Heilpraktikerin, Körperpsychotherapie ECP, Mitarbeiterin medica mondiale, Fachreferentin für Trauma-Arbeit und Frauengesundheit in der Fort- und Weiterbildung von psychosozialen und Gesundheitsfachkräften im In- und Ausland, z.B. Afghanistan, Liberia und Kurdistan

Termin: Do, 9. November 2017, 14.30 – 17.30 h + Fr. 10. Nov, 9.00 – 17.00 h

Ort: Tibus-Stift, Tibus Platz 1, 48143 Münster

Max. TN-Zahl: 20 Personen

Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos. Für Getränke im Seminarraum wird einmalig eine Pauschale von 10 € erhoben.