Fortbildung für Gesundheitsfachkräfte im Bereich der Geburtshilfe und Gynäkologie Stress- und traumasensible Haltung in der Arbeit mit geflüchteten Frauen(20./21. September 2018)

Gesundheitsfachkräfte sind im beruflichen Alltag zunehmend mit geflüchteten Menschen konfrontiert. Eine besondere Herausforderung stellt die Arbeit im Bereich der Geburtshilfe und Gynäkologie dar.
Ein großer Teil der geflüchteten Frauen hat traumatische Erfahrungen, oftmals auch sexualisierte Gewalt, erleben müssen.

Die Gefahr von Retraumatisierungen ist im Bereich gynäkologischer Untersuchungen und der Geburtshilfe besonders groß. Irritierende Verhaltensweisen der Patientinnen sind umgekehrt für das Gesundheitspersonal eine besondere Herausforderung.

Diese Fortbildung richtet sich an Gesundheitsfachkräfte im Bereich von Gynäkologie und Geburtshilfe. Sie vermittelt Wissen über traumatische Erfahrungen und Traumafolgeerscheinungen, Ansätze einer stress- und traumasensiblen Haltung sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis.

Referentin:
Maria Zemp, Krankenschwester, Körperpsychotherapeutin ECP, Fachreferentin für Trauma-Arbeit und Frauengesundheit in der Fort- und Weiterbildung von psychosozialen und Gesundheitsfachkräften in In- und Ausland, z.B. Afghanistan und Liberia, Mitarbeiterin medica mondiale e.V.

Max. TN-Zahl: 20 Personen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Kosten: Für Getränke im Seminarraum wird einmalig eine Pauschale von 10 € erhoben
Termin: Do, 20. September von 14.30 –17.30 Uhr und Fr. 21. September von 9.00 –17.00 Uhr
Ort: Tibus-Stift, Tibus-Platz1, 48143 Münster

Anmeldungen:
Beratung und Therapie für Frauen, Neubrückenstr. 73, 48143 Münster,
Tel. 0251-58626, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Die Fortbildungen werden gefördert vom MHKBG NRW im Rahmen der „Förderung von Beratung und Unterstützung für von Gewalt betroffene traumatisierte geflüchtete Frauen“.

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